Jubiläumsjahr 2022/2023 - Gottes grenzenlose Liebe im Herzen von Kirchdorf

Im Februar 1972 – also vor nunmehr 50 Jahren - wurde unser Kirchengebäude „Zur Beerbeeke“ eingeweiht.

Aus diesem Grund fand am 27. Februar der Auftaktgottesdienst für das Jubiläumsjahr statt. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand der Psalm 100, 4: „Gehet zu den Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen.“ Bereits im Eingangsgebet wurde deutlich, dass dieser denkwürdige Sonntag nicht nur ein Tag des Dankens und Lobpreisens war, denn unser Vorsteher, Bezirksevangelist Mast, richtete sich mit intensiven Bitten um Frieden an unseren großen Gott und gedachte der Leidenden, Trauernden und Weinenden, die sich mitten in Europa plötzlich im Kriegsgebiet befinden. Auf dem Altar brannte eine Kerze zum Gedenken an die Betroffenen.

Bezirksevangelist Mast nahm in seiner Predigt Bezug auf den Jubiläumssong der Gemeinde, in dem das Geburtstagskind – unser Kirchengebäude – als ein Platz der Begegnung mit Gott im Zentrum Kirchdorfs, als ein Hort für Gottes Fülle, als menschennah und segensreich besungen wird.

Dazu führte er aus, dass das 50 Jahre alte Kirchengebäude ein Ort sei, in dessen Mauern mittlerweile ungefähr 7200 Gottesdienste mit ungefähr 5000 gemeinsamen Abendmahlsfeiern durchgeführt wurden.

Unser Kirchlein war für seine Besucher in den vergangenen 50 Jahren so stets ein Ort der Begegnung, ein Ort, an dem das gemeinsame Feiern der Gottesdienste mit Loben und Danken seinen Platz hatte, ein Ort, an dem miteinander und füreinander gebetet wurde, ein Ort, an dem viel gesungen wurde, ein Ort, an dem die Menschen fröhlich waren, ein Ort, an dem aber auch getrauert und geweint wurde, ein Ort, an dem auch Zweifel und Träume zur Sprache kommen durften. All das spiegelt das Wesen einer lebendigen, dankbaren Gemeinde wider. Denn – so zitierte unser Vorsteher einen Sinnspruch - die Dankbaren sind die Glücklichen: Kommst du als Dankbarer, bist du glücklich, ob der Fülle, die du erlebt hast.

Und so diente der Auftaktgottesdienst dazu, sich miteinander hineinzufühlen in die reichhaltigen, dankbaren Erinnerungen an die Vergangenheit, aber auch in die Sorgen der Gegenwart und die Fragen zur Zukunft der Gemeinde.