Warum? Weil Ostern für den Übergang vom Tod zum Leben steht. Genau dieses Bild greift die Taufe auf: Ein neuer Anfang, ein neues Leben in der Gemeinschaft mit Gott. In vielen Gemeinden wird die Taufe sogar in der Osternacht – teils noch vor Sonnenaufgang – gefeiert, um den Moment der Auferstehung besonders intensiv erlebbar zu machen.
Doppeltaufe im Ostergottesdienst
Im diesjährigen Ostergottesdienst der Neuapostolischen Kirchengemeinde Barsinghausen wurde diese besondere Tradition lebendig.
Zoe Lou und Felix empfingen die Heilige Wassertaufe – eingebettet in einen Gottesdienst, der von der Osterbotschaft getragen war: Vom Sieg des Lebens über den Tod. Vom Licht, das jede Dunkelheit durchbricht.
Auch wenn der Gottesdienst zur gewohnten Zeit stattfand, lag eine besondere Atmosphäre in der Luft. Die Verbindung von Ostern und Taufe machte diesen Moment für die Gemeinde spürbar einzigartig.
Ein persönliches „Ja“ Gottes
Mit der Taufe wird etwas sehr Persönliches sichtbar: Gottes „Ja“ zum Menschen.
Für Zoe Lou und Felix bedeutet die Taufe die Zusage: Gott möchte sie begleiten – wie ein treuer Freund, der ihnen mit Liebe, Kraft und Hilfe zur Seite steht.
Passend dazu stand ihr gemeinsamer Taufspruch aus dem Buch Sirach (6,14): „Ein treuer Freund ist ein starker Schutz; wer den findet, der findet einen großen Schatz.“
Ein Fest für die ganze Gemeinde
Die Doppeltaufe hat nicht nur die Täuflinge berührt, sondern auch die gesamte Gemeinde bereichert.
Ostern wurde dadurch ganz konkret erfahrbar: Neues Leben beginnt. Hoffnung wächst. Gemeinschaft wird gestärkt.
Ein Gottesdienst, der in Erinnerung bleibt – weil er zeigt, wie lebendig und persönlich der Glaube sein kann.
Neuapostolische Kirche