Insgesamt beteiligten sich 17 Helferinnen und Helfer im Alter von 3 bis 87 Jahren. Ausgestattet mit Warnwesten, Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken machte sich die Gruppe auf den Weg durch das Umfeld der Kirche.
Die Route führte durch die Nachbarschaft, vorbei am Deisterbad, am Sport- und Schulzentrum, über den Spalterhals und entlang der Max-Planck-Straße.
Während einige Straßenabschnitte zu Beginn noch vergleichsweise sauber waren, füllten sich die Müllsäcke insbesondere im Bereich des Schulgeländes und entlang der Max-Planck-Straße schnell. Gesammelt wurden unter anderem Papier, Kunststoffverpackungen, zahlreiche Glas- und Plastikflaschen sowie einige ungewöhnliche Fundstücke – darunter sogar eine komplette Jacke.
Nach rund zwei Stunden war das Ergebnis deutlich sichtbar: Zehn große Müllsäcke kamen zusammen. Der mitgeführte Bollerwagen reichte am Ende kaum noch aus, um den gesammelten Müll zurück zur Kirche zu transportieren.
Auch bei Anwohnerinnen und Anwohnern stieß die Aktion auf positive Resonanz. Die Gruppe wurde mehrfach angesprochen und für ihren Einsatz gelobt. Eine Anwohnerin überraschte die Helfenden unterwegs sogar mit einer kleinen Aufmerksamkeit.
Neben dem praktischen Einsatz stand auch die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Während der Aktion entstanden viele Gespräche über Schöpfung, Umwelt und die Verantwortung jedes Einzelnen für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen.
Im Anschluss kamen alle Beteiligten an der Kirche noch zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Bei Gegrilltem, Pommes und vielen Gesprächen klang die Aktion in guter Stimmung aus.
Unterstützt wurde die Müllsammelaktion durch den Förderverein, der sowohl die benötigte Ausstattung als auch die Verpflegung ermöglichte.
Nach der gelungenen Premiere steht bereits fest: Auch im Jahr 2027 soll die Aktion wiederholt werden.
Gemeinsam anpacken, Verantwortung übernehmen und dabei Gemeinschaft erleben – eine Aktion, die sichtbar etwas bewegt hat.
Neuapostolische Kirche